Dr. Pichler Erfried

Arzt / f Allgemeinmedizin

Herbertstraße 10, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

+43 463 511573

Chirotherapie oder Manuelle Medizin

Die manuelle Medizin gilt als konservativ-orthopädische Methode, die bei schmerzhaften Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates in ihren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten unverzichtbar ist.
Manualtherapeutische Techniken spielen dabei aufgrund ihrer Ökonomie und ihrer oft sehr rasch zu beobachtenden Effizienz eine außergewöhnliche Rolle in der Behandlung der Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates.
Das Diplom der Österreichischen Ärztekammer für Manuelle Medizin habe ich vor über 25 Jahren erworben und seither wende ich diese Methode regelmäßig und mit großem Erfolg an.

Neuraltherapie

Neuraltherapie entstammt der Schulmedizin und versteht sich als ganzheitliche Regulationstherapie. Ziel der neuraltherapeutischen Behandlung ist es, gestörte Regelsysteme auf verschiedenen physiologischen Ebenen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die ganzheitliche Sichtweise der Neuraltherapie geht davon aus, dass beispielsweise schadhafte Zähne, chronische Entzündungen von Nebenhöhlen und Organen wie z.B. die Mandeln, sowie Narben als Störfelder oder Herde in Betracht kommen. Diese können in anderen Teilen des Körpers Beschwerden wie Schmerzen verursachen.

Wirkungsweise

Die Neuraltherapie arbeitet mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln, z.B. mit Lidocain. Die Wirkung beruht dabei nicht auf der direkten betäubenden Wirkung des Mittels, sondern darauf, dass übergeordnete Regelkreise des Körpers beeinflusst werden.
Die Ausschaltung dieser verursachenden Faktoren durch gezielte Injektionen kleiner Mengen des örtlichen Betäubungsmittels schafft die Voraussetzung entgleiste Regelvorgänge zu normalisieren oder zu verbessern.
Dieses Diplom der Österreichischen Ärztekammer für Neuraltherapie wurde mir vor ca. 25 Jahren zuerkannt und stellt einen integrierten Bestandteil meiner ganzheitlichen Therapie dar.

 

Die Möglichkeiten der homöopathischen Behandlung ergeben sich aus der

Definition der Homöopathischen Medizin

Die Homöopathische Medizin ist eine ärztliche Therapieform mit Einzelarzneien, welche am gesunden Menschen geprüft sind und in potenzierter Form nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet werden.

Die in der Definition enthaltenen Kriterien:

  • ärztlich
  • arzneilich
  • potenziert
  • geprüft am gesunden Menschen
  • Ähnlichkeitsprinzip

sind gleichzeitig zu berücksichtigen.

Weiters ist die Homöopathie eine individuelle Regulationstherapie, die sich unter Berücksichtigung körperlicher, seelischer, geistiger, konstitutioneller, biographischer, sozialer und umweltbedingter Faktoren als Medizin der Person versteht.
Um diese charakteristischen Eigenschaften eines Menschen zu erfahren, ist eine ausführliche Anamnese am Beginn der homöopathischen Behandlung notwendig und beträgt mindestens eine Stunde. Der gesamte Mensch mit all seinen Eigenschaften und Reaktionsfähigkeiten muss in dieser Anamnese erfasst werden, um die passende Arznei für den Patienten zu finden. Ein genaues Erfragen der Lebensumstände, der persönlichen Eigenschaften und Reaktionsmöglichkeiten ist unerlässlich. Dazu zählen auch die Ess –und Trinkgewohnheiten, Schlafumstände, Ängste, Reaktionen auf Freude, Kummer, Ärger, Wetter usw..

Erklärung der wichtigsten Begriffe:

Die Ähnlichkeitsregel
Eine Arznei heilt bei Kranken die Beschwerden, die jenen ähnlich sind, die sie bei Gesunden hervorruft.

Die Arzneimittelprüfung
Die Arzneien werden am gesunden Menschen geprüft. Für die Entwicklung und Erforschung des Arzneimittelbildes einer Arznei werden folgende Quellen herangezogen:
a) Die Symptome der Arzneimittelprüfung
Das sind jene Symptome, die ein gesunder Mensch während der kontrollierten Einnahme der potenzierten Arznei entwickelt.
b) Die Symptome der Toxikologie
Das sind jene Symptome, die bei Einnahme der unverdünnten, nicht potenzierten Substanz aufgetreten sind und der Medizin aus Erfahrung bekannt sind.
c) Die Erkenntnisse von geheilten Patienten

Die in der Klassischen Homöopathischen Medizin angewendeten Arzneimittel geben dem Organismus gemäß dem Reiz-Reaktionsprinzip, den Reiz zur Heilung (Regulation). Wegen der hohen Toxizität vieler Ausgangssubstanzen werden diese nach genau festgelegten Regeln potenziert (verdünnt und verschüttelt). Homöopathische Arzneimittel werden aus tierischen, pflanzlichen und mineralischen Ausgangsstoffen hergestellt.

Die homöopathische Behandlung umfasst folgende Punkte:

  • die genaue Anamnese
  • die klinische Untersuchung der Patientin/des Patienten
  • die genaue diagnostische Abklärung der Erkrankung
  • die klinische Verlaufskontrolle
  • das ärztliche Gespräch und eine Aufklärung über Behandlungsoptionen sowie Indikationen, Grenzen, Möglichkeiten und Verlauf einer homöopathischen Therapie

Die Entscheidung kann hier auch zugunsten einer Kombinationstherapie, d.h. Methoden der konventionellen Medizin unterstützt durch Homöopathie, ausfallen.


Die Möglichkeiten der Homöopathie

Die Homöopathie kann überall dort helfen, wo Prozesse regulierbar sind. Zu den typischen behandelbaren Krankheitsbildern zählen psychovegetative Störungen, wie Ängste, Depressionen oder Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten (auch ADHS). Des weiteren erzielt die Homöopathie bei funktionellen Erkrankungen, wie Migräne oder Menstruationsstörungen und allergische Erkrankungen (z.B. Heuschnupfen, Ekzeme), gute Erfolge. Dasselbe gilt für entzündliche Erkrankungen (z.B. rezidivierende Infekte, Blasenentzündungen, Infekte der Nebenhöhlen). Gute Erfahrungen mit Homöopathie gibt es auch bei der Linderung von Nebenwirkungen chemotherapeutischer Behandlungen im Rahmen der Krebsbehandlung.

Die Grenzen der Homöopathie

Wie jede andere Medizin hat auch die Homöopathie Ihre Grenzen. So kann Zerstörtes oder Fehlendes nicht durch homöopathische Arzneien ersetzt werden, wie etwa das fehlende Insulin bei Diabetes. Durchtrennte Nervenbahnen müssen weiter, soweit möglich, chirurgisch versorgt werden. Auch Knochenbrüche und dergleichen müssen weiterhin konventionell therapiert oder operiert werden. Hier kann die Homöopathie allerdings den Heilungsprozess bestens unterstützen.

Wissenschaftliche Studien

Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie beweisen. Der schwedische Intensivmediziner und Nichthomöopath Prof. Dr. Robert Hahn (1) kam in seiner Untersuchung zur Wirksamkeit der homöopathischen Medizin zu dem Schluss, dass nur wenn 80% aller homöopathischen Studien NICHT berücksichtigt werden, die homöopathische Medizin wie Placebo wirkt.
Eine weitere, von der Schweizer Regierung in Auftrag gegebene Studie, der HTA-Bericht (2), stellt eindeutig fest, dass es „ausreichende Belege für die präklinische (experimentelle) Wirkung und klinische Wirksamkeit der Homöopathie gibt und dass sie absolut und insbesondere im Vergleich zu konventionellen Therapien eine sichere und kostengünstige Intervention darstellt.“
Außerdem gibt es Berechnungen aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden, dass eine Behandlung mit homöopathischer Medizin um ca. 15% kostengünstiger ist als die Therapie konventionell behandelter Vergleichspatienten.

Die Homöopathie – eine ärztliche Heilmethode

In Österreich ist die homöopathische Behandlung von PatientInnen Ärztinnen und Ärzten vorbehalten. Alle homöopathisch tätigen Medizinerinnen und Mediziner haben eine naturwissenschaftliche Ausbildung und sind berechtigt als selbständig praktizierende Ärztinnen und Ärzte, sei es als Allgemeinmedizinerin/Allgemeinmediziner oder Fachärztin/Facharzt, zu arbeiten.
Anschließend an die klassische medizinische Ausbildung haben Homöopathen eine mehrjährige Spezialausbildung (Theorie und Praxis) absolviert. Der Abschluss der Grundausbildung wird durch das Diplom Komplementäre Medizin: Homöopathie der Österreichischen Ärztekammer anerkannt.

Das Einsatzspektrum der Homöopathischen Medizin ist sehr breit gestreut und reicht von akuten körperlichen und seelischen Beschwerden bis hin zu chronischen Erkrankungen im physischen und psychischen Bereich. Die Kontraindikationen ergeben sich hauptsächlich aus den Grenzen der Regulationsmedizin. Somit stellt die Homöopathie eine großartige komplementärmedizinische Therapiemethode dar, die nicht den Anspruch auf eine Allheilmethode stellt.

 

Ordination Klagenfurt

Arzt für Allgemeinmedizin
Homöopathie und Chirotherapie
Präsident der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin
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Arzt für Allgemeinmedizin
Homöopathie und Chirotherapie
Past-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin
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Grafschafter 3. Oktober 2019 8:26
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